Zecken bei Tieren
Die allseits befürchteten Zecken setzen sich leider auch auf Tiere, insbesondere sind Hunde, Katzen und Pferde betroffen. Die Aussage, dass sich Zecken von Bäumen und Sträuchern auf ihren Wirt fallen lassen, ist nicht richtig. Meist befinden sich die Zecken im Gras oder im Gestrüpp, so dass die Zecken sich erstmal
an die Beine der Tiere begeben, und von dort aus weiter nach oben wandern, um sich dann bei einer geeigneten Stelle festzusaugen. Im Anfangsstadium sind die Zecken noch so klein, dass sie kaum wahrgenommen werden können. Sichtbar werden sie erst, wenn sie schon Blut gesaugt haben und ihr Körper an Größe zunimmt. Dieses späte Sichtbarwerden ist deshalb so problematisch, da die infizierten Zecken bereits in den ersten Stunden ihr Gift in die Blutbahn des betroffenen Tieres abgeben. Somit ist die Gefahr, dass diese Tiere an Borreliose oder FSME erkranken, ziemlich groß. Umso deutlicher wird, dass jeder Tierbesitzer versuchen sollte, möglichst viele Zecken im Frühstadium zu entdecken und zu entfernen. Am besten werden die Zecken mit der Zeckenzange entfernt, die unter anderem in Apotheken erhältlich sind. Dazu wird die Zange ganz tief an der Haut des Tieres angesetzt, so dass sich der Kopf der Zecke in der Zange befindet. Dann muss die Zecke herausgedreht werden. Ganz wichtig dabei ist, dass der Kopf der Zecke mit herausgedreht wird. Bleibt der Kopf stecken, so erhöht sich die Infektionsgefahr.
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