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12.04.2011

von Gesine

Zecken an Haustieren

Jetzt wo das Wetter schöner wird und die Temperaturen locker über 10 Grad steigen, werden sie munter und zur Gefahr. Wovon ich spreche? Von den Zecken. Schon längst ist bekannt das die spinnenverwandten Tiere für den Menschen sehr gefährlich werden können, da sie Überträger vieler Krankheiten wie z.b. FSME sind.

Für uns Menschen gibt es Schutzimpfungen, doch was ist mit unseren Haustieren?

Gerade bei Hunden und Katzen besteht eine akute Gefahr da sie oft im freien unterwegs sind. Auch bei ihnen kann ein Zeckenbiss schwere Folgen haben. Wie z.b. Anaplasmose (Hauptüberträger ist die typische Waldzecke). hierbei handelt es sich um eine Infektionskrankheit welche die weißen Blutkörperchen angreift. Immunstarke Tiere können sehr leicht damit fertig werden. Oft merkt man den Tieren gar nichts an. Doch leider kann es für Hunde und Katzen mit schwachen Abwehrkräften sehr böse enden wie mit einer Hirnhautblutungen und was das im schlimmsten Fall heißt wisst ihr sicherlich. Unsere Tire zu schützen ist gar nicht so einfach, da es leider noch keine Impfung für sie gibt. Zwar gibt es Zeckenhalsbändern oder sogenannten Spot-on-Päparaten, die auf die Haut aufgeträufelt werden. Da jedoch ein solches Präparat niemals eine 100%-ige Wirkung garantieren kann, ist es am wichtigsten, die Haustier täglich nach Zecken abzusuchen. Denn eine Übertragung geschieht erst nach längere Zeit, sprich bis die Zecke sich so mit Blut vollgesaugt hat, dass sie von alleinen wieder abfällt. Meinen Kater Moritz untersuch ich jedesmal wenn er von drausen reinkommt nach Zecken. Finden tu ich momentan immer welche. Mit einer speziellen Zeckenzange befreie ich meine Katze von den ungebetenen Gästen.

Bis jetzt scheint er sich Gott sei Dank mit nichts angesteckt zu haben.

21:46 Uhr 13.6.2011

Jochen sagt:
Eine tolle Seite, die ich in Zukunft wohl öfter mal besuche