Zeckenhalsbänder
Die schönste Zeit des Jahres beginnt. Katzen dürfen nach draußen stromern und Hundebesitzer genießen die Natur mit ihren Lieblingen. Doch wie schützt man sich vor den allzu nervenden Plagegeistern den Zecken?
Ein Zeckenhalsband verspricht Abhilfe.
Es gibt zwei Arten von Zeckenhalsbändern. Die bisher herkömmlichen waren die, wie der Name bereits sagt, Halsbänder, die mittels eines verstellbaren Plastikverschlusses um den Hals von Hund oder Katze befestigt werden. Meist sind sie schwarz und wirken mit homöopatischen bzw. pflanzlichen Mitteln. Diese Halsbändern sind nicht zu empfehlen, da sie gegen Zecken keine Wirkung haben, sie weder den Biss verhindern, noch die Übertragung von Krankheiten.
Seit ein paar Jahren ist ein weiterer Hersteller auf dem Markt, welcher weiße Zeckenhalsbänder mit medizinischen Inhaltsstoffen vertreibt. Der Wirkstoff von Scalibor verhindert zwar ebenfalls nicht den Biss einer Zecke, aber er bewirkt, dass die Zecke bereits nach wenigen Augenblicken Kontakt abfällt und somit keine Krankkeiten übertragen werden können.
Seit einiger Zeit gibt es auch Spot-On Produkte, die unsichtbaren Zeckenhalsbänder. Spot-On Produkte sind Mittel, die im Nackenfell von Hund und Katze aufgetragen werden und sich selbst im Fell verteilen. Sie schützen ebenfalls sehr gut.
Halsbänder und Spot-On Produkte müssen alle 12 Wochen erneuert werden. Weiterhin empfiehlt sich bei unseren milden Wintern der durchgehende Schutz über 12 Monate.
Weiterhin gibt es, wie beim Menschen einen Zeckenimpfung. Diese allerdings verhindert weder den Biss, noch Krankheiten. Einzige Wirkung ist die Abschwächung im Falle einer Infektion mit Borelliose.
Die Entscheidung, welcher Schutz gewählt wird, bleibt Herrchen und Frauchen überlassen. Fest steht: Eine Vorsorge gegen Zecken mag sehr sinnvoll sein!
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